So denken Sparer über Fondspolicen

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Bild: Christopher Sardegna/Unsplash

Die Deutschen verschenken bei ihrer privaten Altersvorsorge aus Unwissen und Unsicherheit die Renditemöglichkeiten am Aktienmarkt. Diejenigen, die dennoch mit Fondspolicen vorsorgen, erwarten von Ihrem Investment eine lebenslange Rente bei hohen Renditechancen.

Laut einer aktuellen Umfrage des Versicherers Canada Life ist das Auf und Ab an den Kapitalmärkten für viele Deutsche kein Thema. Nur 28,7 Prozent verfolgen regelmäßig das Börsengeschehen und kennen sich mit den Chancen und Risiken eines Aktieninvestments aus.

Entsprechend unterschiedlich waren auch die Antworten auf die Frage, was von Aktieninvestments für die Altersvorsorge zu halten ist. Etwa gleich viele gaben an, dass für sie die Chancen (29,5 %) beziehungsweise die Risiken (31,9 %) des Investments überwiegen. Ebenfalls rund ein Drittel (31,0 %) antwortete mit „teils, teils“.

Wo die Risiken beim konkreten Abschluss einer aktienorientierten privaten Altersvorsorge überwiegen, gibt es zwei Haupthindernisse: Rund zwei Drittel schätzen das Verlustrisiko als zu hoch ein. Darauf folgt fehlendes Kapital (31,2 %). Besonders häufig nannten die 18- bis 29-Jährigen fehlendes Geld als Grund, aber auch fehlendes Wissen.

Für Umfrageteilnehmer, für die die Chancen beim Abschluss einer Fondspolice überwiegen, ist vor allem ein Grund ausschlaggebend: Für 41,2 % steht die lebenslange Rente bei hohen Renditechancen im Fokus. 28,5 % wünschen sich ein Mindestmaß an Garantien oder Sicherheit. Auch professionell unterstützte Fondsauswahl (21,8 %) und Steuervorteile (21,2 %) fanden Zustimmung.