Klimawandel erhöht Risiko für Starkregen und Hochwasser

Warum eine Elementarversicherung immer wichtiger wird

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Bild generiert durch Google Gemini (KI)

Mit steigenden Temperaturen nimmt die Gefahr extremer Niederschläge wieder zu, die zu Überschwemmungen und Hochwasser führen können. Üblicherweise dauert die Starkregensaison von Mai bis September. Aufgrund des Klimawandels treten heftige Regenfälle aber vermehrt schon ab April auf, warnt der Gesamtverband der Versicherer (GDV) und verweist auf die Statistik des Deutschen Wetterdiensts.

Trotz der zunehmenden Gefahren fühlt sich die Mehrheit der deutschen Eigenheimbesitzer sicher. Die Realität ist eine andere. Die neue PrimeHome Studie der Versicherungsgruppe die Bayerische zeigt eine gefährliche Schieflage: Das Eigenheim ist in Deutschland unzureichend abgesichert. Nicht, weil es keine Policen gibt, sondern weil Risiken systematisch zu spät erkannt werden.

Trügerisches Sicherheitsgefühl

Laut der Studie halten sich 82 % der Eigentümer für gut informiert, gleichzeitig besitzt jeder zweite keinen Elementarschutz, obwohl Extremwetter längst kein Ausnahmeereignis mehr ist. Doch Schimmel, Starkregen, Rückstau oder Leitungswasserschäden gelten für viele als Randthemen. Tatsächlich zählen sie aber zu den teuersten Schadenursachen. Nur rund ein Viertel der Befragten stuft diese Risiken als relevant ein. Das Sicherheitsgefühl trügt, mit realen finanziellen Folgen für viele Versicherte.

Gleichzeitig fehlen die finanziellen Puffer. Die durchschnittlichen Rücklagen liegen laut der Bayerischen bei rund 15.300 Euro. Schon mittlere Schäden bringen viele Haushalte an ihre Belastungsgrenze. Zusatzkosten wie Hotel- oder Mietausgaben im Schadenfall können weniger als die Hälfte der Eigentümer langfristig selbst tragen. 41 % der Befragten geraten bereits bei Schäden unter 10.000 Euro in finanzielle Not – bei durchschnittlichen Elementarschäden von über 17.000 Euro ist die Mehrheit unvorbereitet.

Hausbesitzer sollten also jetzt aktiv werden, wenn sie ihr Eigentum zu Beginn der Starkregensaison gegen Überflutungen absichern wollen. Denn bei der dafür notwendigen Elementarschadenversicherung gilt häufig eine Wartezeit von ein paar Wochen, bis die neue Versicherung greift.